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Biathlon...
Informationen und Wissenswertes:

 

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Der Biathlon wurde erstmals bei den Paralympics 1992 in Albertville in das Wettkampfprogramm aufgenommen. Nach anfänglicher Skepsis hat sich diese Disziplin mittlerweile zu einem Höhepunkt bei allen Paralympic, Welt- und Europameisterschaften entwickelt. Der Biathlon gilt traditionell als eine der Stärken der deutschen Mannschaft, die bei internationalen Großereignissen bereits zahlreiche Erfolge feierte. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Mitteltal-Obertal hat es erstmals einen "langen" Biathlon mit 12,5 Kilometer gegeben.

IDie Streckenlängen betragen beim Sprint 7,5 Kilometer (3x 2,5 km) und bei der Langstrecke 12,5 Kilometer (5x2,5 km) - Schlitten Damen 10 km (4x 2,5 km) . Es werden liegend je fünf Schuss auf 10 Meter mit dem Luftgewehr oder Lasergewehr (B-Klassen) abgegeben. Je Fehlschuss gibt es bei der Langstrecke eine Zeitstrafe von einer Minute. Beim Sprint ist pro Fehlschuss eine Strafrunde von rund 150 m zurückzulegen.

Gelaufen wird in der freien Technik (Skating) und die Regeln basieren weitgehend auf dem Reglement der IBU. Einige Regeln wurden jedoch ergänzt beziehungsweise abgeändert, um den speziellen Erfordernissen des Behindertensports gerecht zu werden. Es wird für die Zukunft angestrebt durch weitere Verbesserungen des Materials eine Mitführung der Waffe durch den Athleten auf der Strecke zur ermöglichen und den Wettbewerb dadurch den der Nichtbehinderten anzugleichen.

Alexander SchwarzSehbehinderte Athletinnen und Athleten benutzen Lasergewehre und werden durch die Höhe des durch einen Kopfhörers übertragenen Tones unterstützt, der die Nähe zur Scheibenmitte angibt.

Bei Fehlbildung oder Amputation der Arme können auf dem Stand Halterungen für das Gewehr benutzen. Die Art der Auflage und die Größe Auflagefläche ist jedoch genau festgelegt.

Weitere Infos zum Thema Biathlon unter www.biathlon.de


(Bilder Baumann)

 


  
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