HomeImpressumKontakt
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
   
 

Interview Oelse:

 


Wie würdest Du Deine Behinderung beschreiben?
Nervig, weil irgendwie immer im Weg. Im Vergleich zu anderen würde ich sie als leicht einstufen.

Versuche bitte hier Deine Einstellung zu Deiner Behinderung zu beschreiben.
Hab mich damit abgefunden, würde aber nicht von Akzeptanz reden.

Hast Du ein „Lebensmotto“? Wenn ja, wie lautet es?
Es gibt nichts, was man nicht lernen kann.

Wodurch bist Du motiviert Leistungssport zu betreiben?
Ego, Erfolg, körperliche Belastung, Grenzwerte erfahren, Geld, „Reisefreiheit“

Spielt Deine Behinderung bei der Motivation für den Sport eine Rolle?
Ja, aber eher negativ, weil man nicht alles machen kann.

Welche positiven Veränderungen hat es durch den Sport in Deinem Leben gegeben?
Ich kann mich viel mehr belasten – sowohl physisch wie psychisch. Und ich habe sehr viele positive und negative Erfahrungen gemacht. Der Sport prägte und prägt mein Leben.

Was ist Dein „schönstes Erlebnis“ aus der Zeit im Sport?
Mein Biathlon-Sieg bei den Paralympics 1994 in Lillehammer. Ich stand mit zwei anderen Deutschen, sehr guten Freunden, zusammen auf dem Siegerpodest. Danach ging ich allein in die Wälder von Lillehammer, um mich zu sammeln und zu weinen...

Wenn Du jemanden für den Leistungssport begeistern wolltest, was würdest Du sagen?
Erfolg ist geil! Der Lohn für die ewige Schinderei, die eigentlich Spaß macht, macht süchtig.

 


  
Gästebuch
  
Impressionen
Bilder und Eindrücke
   Pressedienst
  
 
 
 
 
© Verein zur Förderung des nordischen Behinderten-Skilaufs Deutschland e.V.