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Nein der Winter hat natürlich noch nicht begonnen und es fällt auch nicht unverhofft im Sommer Schnee. Aber für den Nachwuchs des nordischen Behinderten Skisports ging am Donnerstag dem 18.06.2005 die neue Saison wieder los. Der Startschuss viel im Rahmen eines Lehrganges unter der Leitung von Melanie Kirchner (Trainerin DBS).

Gemeinsam trainierten die Rollstuhlfahrer und Sehbehinderten von Donnerstag bis Sonntag in Isny im Allgäu. Im Mittelpunkt standen vor allem die Sommertrainingsformen des Skilanglaufs. Für die Rollstuhlfahrer hieß das vor allem Schubübungen mit Stöcken im Rollstuhl und Handbikefahren. Unter der Anleitung von Günther Lerchner (Fachwart für Wintersport beim Württembergischen Versehrtensportverband und ehemaliger erfolgreicher Sitskifahrer) und Leon Adraans (Trainer der Isnyer Skilanglaufschlittengruppe) erfolgte das Training im Rollstuhl und mit dem Handbike. Die Sehbehinderten bauten Ihr bereits letztes Jahr beim Freiburger Herbstlehrgang erworbenes Können auf den Skirollern aus.
Ebenfalls stand für Sie Nordic Walking, Bergläufe mit Stöcken und Inline Skating auf dem Plan. Beim Nordic Walking konnte die Technik der Stockführung verbessert und nebenbei das wunderschöne Isnyer Umland erkundet werden.
Der Höhepunkt des Lehrgangs war der Besuch des Benefizfußballspiels der Nationalmannschaft Skisprung gegen die Nationalmannschaft Behindertensport Ski nordisch zur Förderung der Nachwuchsarbeit im nordischen Behindertenskilanglauf. Die Kinder und Jugendliche konnten Autogramme von den Stars wie Martin Schmidt und Sven Hannawald sammeln und sich sogar mit Ihnen fotografieren lassen. Abends war noch ein Abstecher zur SW3 Dance Night angesagt, wo man noch einmal die Skispringer auf der Bühne sehen konnte.
Natürlich wurde trotz der kurzen Nacht am Sonntag noch einmal trainiert. Dann ging der Lehrgang wieder einmal erfolgreich zu Ende. Alle Beteiligten konnten Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten ausbauen und hatten wie immer viel Spaß an der Sache.
Ein besonderer Dank gilt der nordischen Behinderten-Skisport-Stiftung, die den Lehrgang finanzierte und somit erst die Möglichkeit zum Stattfinden des Lehrgangs schaffte.
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