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In der Woche vom 07.08.2006 12.08.2006 fand in Berlin Grünau der erste Kanulehrgang der Nachwuchsbehindertenskilangläufer statt.
Dieser Lehrgang sollte vor allem der Entwicklung der Arm- und Rumpfkraft dienen sowie der Verbesserung der Grundlagenausdauer. Mit diesen Zielen im Gepäck sind die Jungs und Mädels dann auch in Berlin angereist.
In Berlin nahm uns Frau Petra Rohrbach, Trainerin des Vereins Wassersporthandicaps, in Empfang. Dank Ihrer Hilfe hatten wir die Möglichkeit sowohl Kanus als auch Ruderboote mit den Rollstuhlfahrern, Sehbehinderten und einer Halbseitengelähmten auszuprobieren.
Am ersten Tag stand erst einmal das Kennenlernen des Sportgeräts auf dem Plan. Zunächst mit Trockenübungen im Ruderkasten und auf dem Ruderergometer. Da sich unsere Jugendlichen aber so gut anstellten, konnten wir zügig aufs nasse Element wechseln. Jeder hatte die Möglichkeit das für sich geeignete Sportgerät herausfinden, da sowohl Einer- und Doppelkanus als auch mehrer Arten von Ruderbooten zur Verfügung standen. Am Nachmittag waren die Fertigkeiten so weit gediehen, dass wir schon einige Kilometer auf der Darme zurücklegen konnten.
Jeden Abend fand eine Biathlontrainingseinheit statt, in der wir Grundlagenschießen in der Halle übten.
Am zweiten Tag war ein Ausflug mit dem Kanu nach Berlin Köpenick geplant. Die sechs Kilometer auf dem Wasser brachten einige an die Grenze Ihrer Armkraft. Doch nach einem deftigen Mittagessen im Köpenicker Rathaus konnten alle erholt den Rückweg antreten.
Am Donnerstag waren viele der Sportler mit dem Ruderboot unterwegs um einen Ausgleich zum anstrengenden Kanufahren vom Tag zuvor zu haben. Der gemischte Ruder Vierer aus Sportlern und Betreuern war das wohl kentergefährdeste Boot auf dem Wasser.
Auch wenn wir an diesem Tag viel Spaß auf dem Wasser hatten, waren wir doch am Ende dieses Tages genauso erledigt wie am Tag zu vor. Trotzdem ließen wir uns nicht von einem kleinen Berlinbummel abhalten.
Der Freitag, der Abschlusstag, stand ganz im Zeichen von Wettkämpfen. Zunächst das Kanurennen der Mädchen und dann das Kanurennen der Junges. Nach einer kurzen Erholung fand dann noch der Biathlonschießwettkampf statt.
Vivian Hösch war klare Schützenkönigin mit 17 von 20 möglichen Treffern vor Wilhelm Brem der mit 16 Treffern auf dem Zweiten Platz landete.
Das Kanurennen der Mädchen/ Frauen gewann Stefanie Schmidt vor Vivian Hösch, Marie Hufschmidt und Anja Wicker.
Bei den Jungs/ Männern gewann das Kanurennen Wilhelm Brem vor Simon Hillerkuß und Benedikt Hillerkuß.
Mit der Siegerehrung im Rahmen eines Grillfestes fand der Kanulehrgang einen würdigen Ausklang und alle waren sich einig:
„ So was müssen wir im nächsten Jahr wieder machen!!!“
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