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Wie in jedem Jahr so fand auch in diesem der Herbstsichtungslehrgang der Behindertenskilangläufer/ -biathleten statt. Vom 30.10 bis 02.11.2008 fand sich der Nachwuchs der Abteilung Ski nordisch des Deutschen Behindertensportverbands in Freiburg zum Trainieren ein.
Die Sportler konnten zu Beginn gleich die ersten Schneekilometer der Saison 2008/2009 absolvieren, denn es hatte in diesen Tagen einige Zentimeter geschneit und die Spur am Notschrei war optimal präpariert.
Am Freitagmorgen war so auch das Biathlontraining im Schnee möglich.
Leider war die Freude nur von kurzer Dauer und die drauffolgenden Trainingseinheiten fanden wieder mit Sommertrainingsmitteln statt. Das konnte die Stimmung aber nur kurz trüben, denn schon am Freitagnachmittag stand eine der beliebtesten Trainingseinheiten auf dem Plan Trampolinspringen bei Susanne Schöffler. Die erfahrende Trampolintrainerin bietet sportartübergreifend Trampolintrainingseinheiten an. Diese Einheiten sind eine gute Übung für Gleichgewicht, Koordination und Körperspannung, die ebenfalls beim Skilaufen grundlegend sind.
Den Freitag schloss der Wachsvortrag von Reinhardt Kronbichler, Wachser bei HWK und verschiedenen Nationalmannschaften im Wintersport, ab. Für die Sportler und Betreuer eine gute Gelegenheit ihr Wissen aufzufrischen.
Da wir nun wieder auf die Skiroller umsteigen mussten, war am Samstagvormittag Training in Stegen angesagt, da wir am Notschrei nicht trainieren konnten. Das Schießen fand am Abend in Form von Trockentraining am Olympiastützpunkt statt.
Nachmittags absolvierten die Sportler die härteste Einheit und fuhren 9 km von Zarten zum Gasthaus Stollenbach hoch. Dieser Berglauf ist einer der härtesten Tests für den Nachwuchs, den aber fast alle meisterten und sich deutlich verbesserten.
Am Sonntagmorgen beendeten wir den Lehrgang mit einer etwas lockeren Einheit in Stegen.
Die Sportler waren nun eingestimmt auf den kommenden Winter und es fehlte nur noch ein bisschen Schnee zum Sportlerglück.
(Text: Melanie Kirchner)
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