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Aus der Haustür und direkt auf die Langlaufstrecke. Keine Zeit verliert die deutsche Nationalmannschaft beim zweiten Schnee-Trainingslager in der Ramsau auf dem Weg zu den täglichen beiden Einheiten. "Wir sind hier wieder bestens untergebracht", heißt es bei den Sportlern, die sich in ihrer Pension bestens betreut fühlen.
Rund 30 Zentimeter Schnee bedeuten hervorragende Voraussetzungen für Bundestrainer Werner Nauber und seine Schützlinge, die sich intensiv auf die Weltcup-Wettbewerbe in Val di Fiemme als wichtigen Schritt auf dem Weg zu den Paralympics in Turin vorbereitet. Bei internen Testwettkämpfen im Biathlon (Mittwoch) und Langlauf (Donnerstag) gibt es einen ersten Leistungsvergleich innerhalb des starken deutschen Teams. Die aktuelle Form wurde zudem bei ausführlichen Laktattests unter die Lupe genommen.
Während alle Aktiven problemlos durchtrainieren konnten, musste in der Ramsau allein Johannes Wachlin für einige Tage krankheitsbedingt aussetzen. Den Begleitläufer von Frank Höfle zwang eine Grippe zur Pause.
Abenteuerlich verlief die Anfahrt von Biathlon-Vizeweltmeister Josef Giesen nach Österreich. Bereits kurz nach seiner Abfahrt am Heimatort Herzlake blieb er im westdeutschen Schneechaos kurz vor Osnabrück stecken und sah sich veranlasst, das von starken Schneefällen betroffene Gebiet weiträumig zu umfahren. Erst nach zwölfeinhalb Stunden erreichte Giesen das Ziel.
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