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Heimrennen in Nesselwang und Tannheim Saisonhöhepunkt Weltcuprennen beginnen am 11. Januar in Vuokatti / Finale im März in Kanada / WM in der Schweiz abgesagt
Nach der aus finanziellen Gründen erfolgten Absage der geplanten Weltmeisterschaft in Klosters (Schweiz) und den vergeblichen Bemühungen um eine Ersatzveranstaltung ist die Weltcup-Woche im Trendsportzentrum Allgäu von Nesselwang und Tannheim vom 20. bis 28. Januar 2007 der Saisonhöhepunkt für die deutschen nordischen Behinderten-Skiläufer in der nach-paralympischen Saison 2006/2007.
Der internationale Rennkalender umfasst vier Weltcupveranstaltungen in Vuokatti (Finnland), Nesselwang/Tannheim (Deutschland/Österreich), Solleftea (Schweden) und Mount Washington Vancouver Island (Kanada). Angeboten werden acht Rennen im Biathlon, von denen die sechs besten jedes Athleten und jeder Läuferin in die Weltcup-Wertung kommen. Bei den Langläufen zählen sieben der zehn Rennen für den Weltcup.
Die Wettbewerbe beginnen vom 11. bis 14. Januar in Vuokatti, erstmals Austragungsort eines international hochklassigen Behindertensportevents. Dabei stehen ein Langstreckenrennen (klassisch) und die Wettbewerbe über die Mittelstrecke (Skating) neben den beiden Biathlons (12,5 und 7,5 km) auf dem Programm.
Mit den beiden Biathlonwettbewerben wird das sechstägige Programm in Nesselwang und Tannheim vom 20. bis 28. Januar eröffnet. Im Langlaufbereich folgen Sprintwettbewerbe (Skating), Rennen über die Kurz und Mittelstrecke (jeweils klassisch) sowie ein abschließender Wettbewerb über 30 Kilometer im freien Stil.
Die Biathlonwettbewerbe fünf und sechs folgen am 22. und 23. Februar in Solleftea (Schweden), 2001 Austragungsort der letzten Europameisterschaften Ski nordisch der Behinderten. Unter der Regie des IPC-Technischen Delegierten und früheren Bundestrainers Olaf Gruhn werden zudem am 24. und 25. Februar Langläufe über die Kurzstrecke (Skating) und die Mitteldistanzen (klassisch) ausgetragen.
Das Weltcupfinale wird von den Gastgebern der nächsten Winter-Paralympics vom 10. bis 14. März in Mount Washington ausgetragen. Die Entscheidungen im Biathlon fallen dabei in einem Sprintwettbewerb und über die Langstrecke. Bei den Langläufen stehen ebenfalls ein Sprint (Skating) und das abschließende Langstreckenrennen im klassischen Stil auf dem Programm. In Kanada wird auch die Siegerehrung des Weltcups durchgeführt.
Dabei hoffen die deutschen Läuferinnen und Läufer auf ein ähnlich gutes Abschneiden wie im Vorjahr. Als Gesamtweltcup-Titelverteidigerin im Biathlon und Langlauf geht die zweifache Goldmedaillengewinnerin der Winter-Paralympics von Pragelato, Verena Bentele (Tettnang), in die Rennen des kommenden Winters. Jeweils zweite Gesamtplätze belegten in der Saison 2005/2006 Frank Höfle (Isny, Langlauf stehende Männerklasse) und Josef Giesen (Herzlake, Biathlon stehende Männerklasse). Den dritten Platz in der Biathlon-Wertung der B-Klassen (blind/sehbehindert) ging an Willi Brem (Freiburg/Ketterschwang).
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