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Langlauf Sprint 28.01.2010
Thomas Oelsner feiert Comeback auf Weltcup-Treppchen

 
(asa, 28.1.2010) Die blinde Skilangläuferin Verena Bentele ist im laufenden Weltcup-Winter einfach nicht zu schlagen. Auch den Langlauf-Sprint im freien Stil am zweiten Wettkampftag in Bessans (Frankreich) entschied die Tettnangerin mit Begleitläufer Thomas Friedrich für sich. Nach längerer Pause feierte in der stehenden Männerklasse Thomas Oelsner mit dem zweiten Platz sein Comeback auf dem Siegertreppchen.

Die osteuropäische Konkurrenz mit der Newcomerin Sviatlana Sakhanenka (Weißrussland) und den beiden Russinnen Mikhalina Lysova und Tatana Iliutchenko hatte auch im A-Finale von Bessans keine Chance gegen Verena Bentele, die damit weitere 100 Weltcuppunkte auf ihrem Konto verbuchte und den Wettbewerb ganz deutlich anführt. Erfreulich auch der zehnte Platz von Nachwuchsläuferin Vivian Hösch, die mit Guide Normann Schlee bereits eine gute Prologzeit hingelegt hatte. Ebenfalls im Viertelfinale ausgeschieden und auf Platz 14 klassiert wurde die sehbehinderte Nicole Hofmann bei ihrem Weltcup-Debüt mit Begleitläufer Alexander Hofmann. Erstmals in der Geschichte von Weltcuprennen waren damit drei deutsche Läuferinnen in einem Rennen der Blinden/Sehbehinderten am Start.

Seine endgültige Rückkehr in die Weltspitze konnte der Oberhofer Thomas Oelsner feiern. Offensichtlich durch die sichere Paralympics-Qualifikation am Tag zuvor von einer Last befreit, qualifizierte er sich sicher für das A-Finale. Dort musste er nur dem Finnen Ilkka Tuomisto den Vortritt lassen, hielt aber den Kanadier Mark Arendz und Vegard Dahle (Norwegen) sicher in Schach.

Ebenfalls im Finale der besten Vier stand überraschend die Schlittenfahrerin Andrea Eskau. Über Viertel- und Halbfinale kämpfte sie sich in den Endlauf vor, verfehlte dann aber ihre erste Platzierung auf einem Weltcup-Podest hinter der überraschenden Siegerin Francesca Porcellato (Italien), Liudmila Vauchok (Weißrussland) und Collette Bourgonje (Kanada) als Vierte nur denkbar knapp. Unter anderem durch Andrea Eskau ist Bewegung in die in den letzten Jahren von den Fahrerinnen aus der Ukraine dominierten Wettbewerb gekommen, in dem mit Anja Wicker eine zweite deutsche Teilnehmerin ihr Debüt mit Platz 13 feierte.

Das Halbfinale der Klasse B1-3 bedeutete dagegen für Willi Brem mit Guide Florian Grimm die Endstation beim Sprint in Frankreich. Der sechste Platz brachte ihm noch 40 Weltcuppunkte ein. Ebenfalls noch einige Zähler nahm in der wiederum am besten besetzten Klasse der Schlittenfahrer Martin Fleig aus Freiburg mit. Als 23. verfehlte er allerdings den Einzug in die K.o.-Runde der besten 16 um rund acht Sekunden.

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