Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Have any Questions? +01 123 444 555

Auftakt mit Trio
02.12.2021 14:16
Weltcup in Canmore

Auftakt mit Trio

Vivian Hösch, Clara Klug und Leonie Walter vertreten Deutschland in Kanada. Der Rest des Nordic Paraski Teams nimmt die WM im Januar ins Visier.

Pirmin Strecker und Leonie Walter beim Weltcup in Planica 2021

Am Donnerstag hob der Flieger gen Kanada ab, am Sonntag steht mit einem Langlauf-Rennen im freien Stil über die mittlere Distanz (zehn Kilometer) der Auftakt in den Wettkampf-Winter 2021/2022 für das deutsche Team Para Skilanglauf und Para Biathlon an. Es wird aller Voraussicht nach ein Winter werden, wie ihn die Mannschaft um Bundestrainer Ralf Rombach noch nicht erlebt hat.

Das liegt zum einen am ungewohnten Fahrplan. Weil die Premiere der Para Snow Weltmeisterschaften mit parallelen Wettkämpfen im Para Ski alpin, Para Ski nordisch und Para Snowboard coronabedingt 2021 nicht stattfinden konnte, wird sie vom 8. bis 23. Januar 2022 in Lillehammer (Norwegen) nachgeholt. In jeder anderen Saison wäre sie der Höhepunkt des Winters. In diesem ist sie nur ein Aufgalopp für die Paralympics vom 4. bis 13. März 2022 in Peking (China).

Lillehammer und Peking sind die Stationen, denen die Mitglieder des Nordic Paraski Teams Deutschland entgegenfiebern. Der Weltcup-Auftakt in Canmore spielt für sie eine eher untergeordnete Rolle. Zumal – und das ist das zweite Symptom des ungewöhnlichen Winters: die Corona-Schutzmaßnahmen verlangen den Athletinnen und Athleten einiges ab. Von einem „Mordsaufwand“ spricht der Bundestrainer, der im Einvernehmen mit seinen Schützlingen deshalb beschlossen hat, zweigleisig zu fahren. Während ein Teil des Teams beim Trainingslager in Livigno (Italien) Schneekilometer im Hinblick auf die WM sammelt, bricht eine kleine Delegation nach Kanada auf.

Große Lust auf Wettkämpfe

Dass sich das Trio für Canmore ausschließlich aus Sportlerinnen mit Sehbeeinträchtigung zusammensetzt, ist kein Zufall. Gerade für die blinden Vivian Hösch (mit Guide Florian Grimm) und Clara Klug (im zehnten Jahr mit ihrem Guide und Trainer Martin Härtl unterwegs) ist es wichtig, ihr Renngefühl zu stärken. „Wettkämpfe laufen ist die beste Wettkampfvorbereitung“, sagt Clara Klug. Die Corona-Strapazen entmutigen sie nicht. „Die Vorgaben, die wir erfüllen, und die Verhaltensregeln, die wir beachten müssen, sind eine gute Übung für das, was in diesem Winter noch auf uns zukommt. Es ist tausendmal besser, unter diesen Bedingungen zu starten als gar nicht zu starten.“

Ähnlich äußern sich die anderen. Die 17-jährige Leonie Walter, die mit ihrem Guide Pirmin Strecker in Abwesenheit des Teams Klug/Härtl Ende Oktober im thüringischen Oberhof zweifache deutsche Meisterin wurde und mit einer Mischung aus Unbekümmertheit, Spaß und Fokus brilliert, ergänzt: „Ich möchte sehen, wo ich im internationalen Vergleich stehe“. Darauf ist auch Vivian Hösch neugierig. „Meine Hausaufgaben habe ich gemacht. Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit sind verbessert“, sagt sie. 

Ralf Rombach bestätigt Höschs Eindruck – und zeigt sich auch mit der generellen Entwicklung zufrieden. „Leonie hat sich enorm gesteigert und Clara in den internen Vergleichen zuletzt sehr stark präsentiert.“ Das führt Klugs Trainer Martin Härtl auch auf die Zusammenarbeit mit Herbert Mayer zusammen, der im Zoll Ski Team einst mehrere deutsche Größen wie Magdalena Neuner und Miriam Gössner unter seinen Fittichen hatte. „Seine Erfahrung war unglaublich wertvoll. Wir konnten viel an den Abläufen und der Schießzeit verbessern“, sagt Härtl.

Wie sich das im Rennen auswirkt, ob sich die Hoffnungen des Bundestrainers erfüllen und die deutschen Damen den zuletzt dominierenden russischen Konkurrentinnen Paroli bieten können, ob die Russinnen überhaupt in Kanada an den Start gehen? Das sind Fragen in einem Spiel mit gewohnt vielen Unbekannten zum Weltcup-Auftakt. Das Team Klug/Härtl jedenfalls hat mit Canmore noch „ein Hühnchen zu rupfen“, wie Clara Klug scherzt. Vor vier Jahren zog sie sich beim damaligen Weltcup-Auftakt in Kanada bei einem Sturz eine Kapselverletzung im rechten Daumen zu. Diesmal will sie statt Schmerzen Rückenwind für die weitere Saison mit in die Heimat nehmen.

Ursprünglich hatten auch Nico Messinger und sein Guide Robin Wunderle die Reise nach Kanada antreten wollen. Messinger musste seinen Weltcup-Auftakt allerdings unmittelbar vor dem Abflug krankheitsbedingt absagen.

 

Das Programm für Canmore:

Samstag, 4. Dezember: Langlauf Kurzdistanz (klassisch – ohne deutsche Beteiligung)

Sonntag, 5. Dezember: Langlauf mittlere Distanz (freier Stil)

Dienstag, 7. Dezember: Langlauf-Sprint (klassisch)

 

Donnerstag, 9. Dezember: Biathlon Einzelrennen (Langdistanz)

Samstag, 11. Dezember: Biathlon-Sprint

Sonntag, 12. Dezember: Biathlon mittlere Distanz

Foto: Adrian Stykowski. Weitere Informationen stehen auf www.paralympic.org/nordic-skiing.

Zurück

Logo Berlac Group
Logo Löffler
Logo Fischer
Logo Roeckl
Logo Leki
Logo holmenkol
Logo evil eye
Copyright 2022 Nordic Paraski Team Deutschland
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr erfahren
Akzeptieren!