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Im geliebten Nebel
17.01.2020 18:45
Biathlon Sprint

Im geliebten Nebel

Anja Wicker überzeugt in Altenberg als Zweite über fünf Kilometer und ist „happy“. Das Team Klug/Härtl landet ebenfalls auf dem Silberrang, Johanna Recktenwald wird starke Vierte.

Anja Wicker bei der Siegerehrung in Altenberg

Es herrschte Anja-Wicker-Wetter im Erzgebirge. Der Nebel hatte das Skistadion in Altenberg fest im Griff und die 28-jährige Stuttgarterin fühlte sich zurückgebeamt nach Sotschi. Damals, am 11. März 2014, bei den Paralympischen Spielen, holte die Sitzskiathletin völlig überraschend Gold im Biathlon über zehn Kilometer. Am Freitag, 17. Januar 2020, erreichte sie als Zweite im Biathlon-Sprint über die halbe Distanz einen erneuten unverhofften Erfolg.

„Ich habe mich vor dem Start eigentlich gar nicht so gut gefühlt. Aber als ich losgelaufen bin, lief alles super“, sagt sie. Und super blieb es bis zum Ende, auf der Strecke, wo sie ihre Arme gut einsetzen konnte und die Skier perfekt präpariert waren genauso wie am Schießstand, wo sie trotz Windböen zweimal den Durchblick behielt und ohne Fehler blieb.

Besser als Wicker, die auf eine Zeit von 16:38.7 Minuten kam, war nur die US-Amerikanerin Kendall Gretsch (15:48.0 Minuten, ein Fehler). Deren Teamkollegin Oksana Masters wurde nach vier Schießfehlern in 16:48.0 Minuten Dritte. Die Russin Natalia Kocherova schoss auch null Fehler, war aber in der Endabrechnung knapp 17 Sekunden langsamer als die überglückliche Wicker.

Zielsicher und zufrieden

Zwei weitere Deutsche lieferten ebenfalls Topergebnisse ab. Clara Klug (PSV München, mit ihrem Guide Martin Härtl) und Johanna Recktenwald (Biathlon-Team Saarland, mit Jean-Luc Diehl) wurden bei den Frauen mit Sehbeeinträchtigung Zweite und Vierte. Der Sieg ging an Oksana Shyshkova aus der Ukraine, die wie Clara Klug fehlerlos blieb, aber mit ihrer Zeit von 13:46.0 Minuten hauchdünne 2,6 Sekunden schneller als die Münchnerin war.

„Ich stand heute endlich mal wieder besser auf den Skiern und hatte auch das Gefühl, etwas leisten zu können“, sagte Klug und berichtete, dass sie sich am Schießstand extra Zeit genommen habe, um fehlerfrei zu bleiben – mit Erfolg. Das gleiche Erfolgserlebnis erlebte Johanna Recktenwald als Vierte in 14:48.6 Minuten. „Es war sehr viel wert, Null zu schießen“, sagte die 18-Jährige. „Läuferisch hat auch alles gepasst. Ich bin sehr zufrieden.“

Leonie Walter (SC St. Peter, mit Guide Roman Ulrich) kam mit zwei Schießfehlern in 15:31.3 Minuten auf Rang sechs. Vivian Hösch (SV Kirchzarten) und ihrem Guide Lutz Klausmann widerfuhr das Missgeschick, dass sie auf der durch den Schneemangel verkürzten Altenberger Strecke zehn statt neun Runden liefen. Im Ziel konnte Hösch darüber aber schon lachen. Sie wurde mit einem Schießfehler in 16:25.3 Minuten Siebte.

Augenlid-Entzündung wirft Fleig zurück

Bei den Männern sitzend landete Martin Fleig (Ring der Körperbehinderten Freiburg) beim neuerlichen Sieg von Ivan Golubkov (Russland) vor Daniel Cnossen (USA) und Collin Cameron (Kanada) auf dem fünften Rang. Aufs Treppchen fehlten dem 30-Jährigen 13,4 Sekunden. Zufrieden konnte er trotzdem sein, da er nach einem Defekt an seinem gewohnten Schlitten mit einem Ersatzsportgerät unterwegs war und dennoch die zweitbeste Laufzeit erreichte.

Einzig die zwei Fehler am Schießstand ärgerten ihn. „Das ist im Sprint einfach zu viel“, sagte er. Aber auch sie ließen sich erklären: „Ich habe eine leichte Entzündung im Lid des rechten Auges, mit dem ich auch ziele. Dadurch habe ich verschwommen gesehen.“

Ebenfalls zwei Fehler leistete sich Alexander Ehler (SV Kirchzarten) im Rennen der stehenden Konkurrenz. „Ohne die beiden hätte ich Dritter werden können“, sagte der 50-Jährige. So wurde es stattdessen der siebte Platz in 12:21.9 Minuten beim Sieg des Russen Vladislav Lekomtsev (10:58.6 Minuten, ein Fehler). „Aber ich muss positiv denken: Läuferisch wird es von Rennen zu Rennen besser“, sagte der zuletzt gesundheitlich angeschlagene Ehler.

Die nächste Chance bekommt er bereits am Samstag. Die Verantwortlichen des Weltcups haben sich darauf verständigt, dann einen zweiten Sprint zu veranstalten. Die übrigen beiden deutschen Starter am Freitag, Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg, mit Guide Robin Wunderle) bei den Männern mit Sehbeeinträchtigung und Ekaterina Kauffmann vom SV Kirchzarten bei den Frauen stehend landeten auf den Plätzen sechs und elf.

Foto: Alexandra Schade. Alle Ergebnisse und Termine zum Weltcup gibt es auf den Seiten von World Para Nordic Skiing.

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