Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Have any Questions? +01 123 444 555

Powerfrauen und Turbomaier
21.01.2023 16:12
Marco Maier mit seiner WM-Goldmedaille, Foto: Ralf Kuckuck/DBS
WM 2023 Östersund

Powerfrauen und Turbomaier

Im Biathlon-Sprint über 7,5 Kilometer Marco Maier und Leonie Walter Gold. Dazu sammelt das deutsche Team zwei Silber- und drei Bronzemedaillen ein.

Um 13.45 Uhr am Samstag stand Ralf Rombach im Teambereich des Östersunds skidstadion und lächelte in sich hinein. „So einen Start kann man sich nicht besser erträumen“, sagte der deutsche Bundestrainer nach einem unheimlich engen Rennen bei den Männern stehend. Von Anfang an hatte sein Topathlet Marco Maier ein forsches Rennen gezeigt, in fast allen Zwischenzeiten lag er auf Goldkurs. Ein Fehler beim zweiten Schießen schien seinen Titel-Traum schon platzen zu lassen, doch auch die Konkurrenz traf nicht alles und Maier rettete 2,8 Sekunden vor Mark Arendz (Kanada) und 14,1 Sekunden vor Serhii Romuniuk (Ukraine) ins Ziel. Der zweite Deutsche Alexander Ehler (ebenfalls SV Kirchzarten) wurde mit 43,2 Sekunden Fünfter. 

„Als die blöde Scheibe nicht fiel, habe ich gedacht: Verdammt, heute wäre so viel möglich gewesen. Aber die Zwischenzeiten danach haben mich total motiviert, obwohl ich eigentlich völlig kaputt war“, sagte der neue Weltmeister Maier, der von einem eigenen Fanclub auf den Tribünen angetrieben wurde. Papa, Mama und Freundin waren da, einige schwedische Schlachtenbummler schlossen sich spontan an. „Die Ziellinie war ganz schön laut. Das hat mich sehr gefreut.“

Traumstart auch für die Sehbeeinträchtigten

Und der Traumstart für Ralf Rombach ging weiter. „So sehen Sieger aus!“, skandierte das weiter angewachsene deutsche Fanlager nach dem Dreifacherfolg der Frauen mit Sehbeeinträchtigung. Leonie Walter (mit Guide Pirmin Strecker) gewann vor Linn Kazmaier (mit Florian Baumann), die nach eigenen scherzhaften Angaben auf der finalen Runde „fast gestorben“ wäre, und Johanna Recktenwald (mit Lutz Klausmann), die ihrer Mutter zum Geburtstag damit ein besonderes Geschenk machte.

„Ich habe auf der letzten Runde Vollgas gegeben. Dass ich jetzt Weltmeisterin bin, ist ein tolles Gefühl. Das kann man öfter machen“, verriet Leonie Walter, die sich beim ersten Schießen noch einen Fehler erlaubt hatte. Auch der einzige Mann bei den Männern mit Sehbeeinträchtigung durfte sich freuen. Nico Messinger (mit Robin Wunderle) gewann Bronze hinter Oleksandr Kazik (Ukraine) und Zebastian Modin (Schweden). „Es lief im Rennen recht zäh für mich. Aber gleich beim ersten Start mein Soll erfüllt und eine Medaille geholt zu haben, macht es jetzt für die weiteren Rennen umso leichter für mich“, sagte er.   

Die Rückkehrerin erkämpft sich Bronze

Silber und Bronze gab es im ersten WM-Rennen des Tages bei den Frauen sitzend für Anja Wicker (MTV Stuttgart) und Andrea Eskau (USC Magdeburg) hinter der US-Amerikanerin Kendall Gretsch. Drei Fehler kosteten Wicker alle Chancen auf eine erfolgreiche Verteidigung ihres WM-Titels von vor einem Jahr in Lillehammer. „Ich habe mich total unsicher gefühlt am Schießstand, was ich gar nicht von mir kenne“, berichtete sie. Besser lief es auf der Loipe, wo sie mit der Siegerin Kendall Gretsch gut mithielt. „Wenn ich die Form weiter so durchkriege, macht mir das Mut für die Langlauf-Rennen.“

Andrea Eskau hingegen blieb bei ihrer Rückkehr nach dreijähriger Winter-Wettkampfpause fehlerfrei, im Gegensatz zur Viertplatzierten Christina Picton (Kanada), die zweimal in die Strafrunde musste. „Mit einer Medaille hier hätte ich vor der WM wirklich nicht gerechnet und dass ich jetzt eine geholt habe, ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass Oksana Masters nicht dabei ist.“ Die zweite US-Amerikanerin und Dominatorin der jüngsten Vergangenheit fehlt wegen einer Handverletzung. Eskau aber lieferte voll ab. „Für meine Verhältnisse habe ich alles getan“, sagte sie.

Am Sonntag geht es in Östersund von 9.30 Uhr an mit dem Klassik-Langlauf über 18 Kilometer weiter. Für das deutsche Team werden voraussichtlich Merle Menje, Anja Wicker, Alexander Ehler, Linn Kazmaier und Leonie Walter an den Start gehen.

 

Weitere Informationen zur Weltmeisterschaft:

https://winterparasport.com

 

Übersicht über alle Ergebnisse und Termine:

https://www.fis-ski.com/en/para-snowsports/para-nordic/historical-results

Foto: Ralf Kuckuck / DBS

Zurück

Logo Berlac Group
Logo Terrex
Logo Fischer
Logo Roeckl
Logo Leki
Logo holmenkol
Logo adidas
Copyright 2023 Nordic Paraski Team Deutschland
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr erfahren
Akzeptieren!